Die Reaktion

An dieser Stelle hätte ich gerne die Mail veröffentlicht, mit der mir die Orgacrew vom „thinkoutsidethebox“ Festival mitgeteilt hat, dass ich nicht willkommen bin. Leider hat mir die betreffende Person ihre Einwilligung zur Veröffentlichung versagt. Selbstverständlich könnte ich auch ohne die Erlaubnis die Mail veröffentlichen, halte das aber für keinen guten Stil. Somit bleibt der Welt leider vorenthalten, mit welcher inhaltlichen Begründung ich ausgeladen wurde. Wie bereits erwähnt, geht es überwiegend um meine Positionen zum Nahost-Konflikt und Israel, die den Macher*innen vom Festival in Köln zu israelsolidarisch waren.
Ich spare mir jetzt weitere Ausführungen zu dem Thema, es ist so frustrierend gegen Antisemitismus und Antizionismus anzureden. Deswegen mach ich ja auch lieber Songs. Die Gegenargumente sind meist so dumm, dass es einem die Sprache verschlägt.
Den heute auf dem Festival Anwesenden wünsche ich trotzdem viel Freude, vor allem beim Konzert von Lena Stöhrfaktor und Refpolk. Auf der Seite vom Festival steht unter Konzerte übrigens folgender Satz :

„Freut euch auf kritischen HipHop vom Feinsten. Rapmusik, die nicht davor scheut Position zu beziehen.“

Da musste ich ein wenig schmunzeln, denn gerade das ich Position beziehe wurde mir zum Verhängnis. Offensichtlich beziehe ich die falsche Position. So inhaltsleer kann es manchmal auf „politischen“ Festivals zugehen.

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