Archiv der Kategorie: Gutmenschentum

Antizionismus

Es gibt so viele gute Texte zum Thema Judenhass und der versuchten Camouflage modernen Antisemiten durch die Verwendung des Wortes Zionist anstelle von Jude. Sehr viele Menschen haben sich darüber den Kopf zerbrochen und immer und immer wieder auf den Vernichtungsantisemitismus arabischer Provence hingewiesen. Passieren tut aber nichts. Es wird weiter relativiert, Israel als Hort des Bösen stilisiert und den islamistischen Mördertrupps und ihrer „gemäßigten“ Community mit viel Verständnis begegnet. Frei nach dem Motto, wer selber Opfer von Diskrimierungen sein könnte, der kann nichts für sein handeln. Bullshit. Scheiß auf Antisemiten, Antizionisten, egal ob braun, grün, dunkelgrün, schwarz oder rot.

Die Erklärung

Mit großem Vergnügen präsentiere ich euch heute das erste echte Video von S1R! Die 10 000 € Drehkosten haben sich gelohnt. Viel Spaß und Katze frei.

„Gedreht in Hollywood, wurden visuelle Komponenten der Popart und des Expressionismus gekonnt zu einer Mélange kombiniert, die dem Zeitgeiste des Protestes und des Pazifismus kritisch zur Seite tritt. Eine überaus gelungene Darbietung moderner Popkultur für den Urbanisten von heute, der der Moderne und dem Konkreten mehr Wert beimisst, als nur eines Suffix für post und un. Bevor der durch Irrationalität und Mystik in die Enge getriebene Homo sapiens allzu leichtfertig zur metallenen Waffe greife, solle er, gleich eines Apostels des Verstandes, dem gesprochenen Worte mit der Schärfe einer Klinge den Vorzug geben und seine Gegner mit Kritik füsilieren.“

Hemmingway

Der genetische Code der Gentechnik

Ich hatte mal ein Erlebnis. Damals, vor nicht als so langer Zeit erzeugte die Nachricht, dass die EU-Kommission einen gentechnisch veränderten Mais (GV-Mais) zum Anbau zugelassen hatte, spontanes Unwohlsein. Mir schossen Bilder von Menschen in weißen Ganzkörper-Overalls auf Maisfeldern durch den Kopf, die böse grinsenden Maiskolben Pappschilder mit Radationwarnsymbol entgegen hielten. Bilder von Tellern mit Monstergemüse, das einen vergiften wollte; Gift und Pestizide überall – ausgebracht vom bösen US-Konzern Monsanto (die mit dem Agent Orange und Vietnam), um unser schönes Ländle zu zerstören und uns zu kontrollieren. Bilder von Frankensteingemüsen und von den RetterInnen, die gemeinsam am Anti-Monsato-Day protestieren.

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Der liebe Hasso

Es ist schon wieder Herbst und mit dem kürzer werden der Tage hänge ich häufiger wieder lesend vor dem Rechner anstatt was Sinnvolles zu tun. Auf meinem Lieblingsportal für gute und objektive Nachrichten stieß ich auf diesen Artikel. Zitat:

Nach behördlichen Schätzungen leben etwa 65.000 Straßenhunde allein in Bukarest, jedes Jahr kommt es zu Tausenden Bissattacken, Tendenz steigend. Weil also das Thema Straßenhunde so viele Menschen in Rumänien betrifft, ist der Tod des vierjährigen Ionut am 2. September immer noch jeden Tag eines der Top-Themen in rumänischen Medien.

Ein Kleinkind wird von einem Straßenkötter tot gebissen. Das Ereignis ist schrecklich und eigentlich erwartet man ja, dass die Stadtverwaltung was tut und beispielsweise anfängt, die Viecher systematisch einzuschläfern. Zumindest wäre das logisch. Und dass Rumäniens Politiker an diesem Punkt Vernunft zeigen, erfährt man aus einem anderen Artikel:
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Zum Ausklang des Jahres…

…gibt es ein neues Lied von mir. Ich wünsche allen ein angenehmes Sylvester und ein gutes neues Jahr.

Viel Spaß

S1R

PS: Thema des Liedes: Das gute ökologisch-alternative Leben. Inspiriert u.a. durch das hier. Ein ausführlicher Text zu dem Thema ist in Arbeit…

Tierschutz, Tierschutz über alles auf der Welt.

Heute stieß ich auf diesen Artikel mit dem Titel: „Schweinefleisch in der Halal-Küche“. Demnach wurde das indonesische Traditionsgericht Bakso in einigen Restaurants und Fleischfabriken mit Schweinefleisch „gepanscht“. Eigentlich ist das ja kein so großes Ding, denn wenn Leute Wert auf schweinefleischfreie Nahrung aus religiösen Gründen legen ist das in Ordnung und man kann es dann schon verstehen das es da Wirbel gibt, wenn da gegen bestimmte Riten verstoßen wurde. An sich kein weltbewegendes Ereignis. Indonesien ist mehrheitlich muslimisch und das Muslime kein Schweinefleisch essen ist allgemein bekannt. Der Grund für die Verwendung von Schweinefleisch hat, auch wenig überraschend, wirtschaftliche Gründe, weil das Fleisch vom Schwein derzeit sehr viel billiger zu haben ist als Rindfleisch, das verknappt zu sein scheint. So steht es jedenfalls im Artikel. Als ich dann jedoch den Grund für die Verknappung las und dieser so beiläufig daher geschrieben war, als wenn dass das normalste der Welt ist, habe ich schon ordentlich gestutzt.

Anfang des Jahres hatte Australien ein Exportverbot für Rindfleisch nach Indonesien verhängt, nachdem Tierschutzorganisationen die schlechte Behandlung der Tiere während des Transports und in den indonesischen Schlachthäusern beklagt hatten.

Australische Tierschutzorganisationen beklagen sich über den Umgang mit Schlachtvieh in Indonesien und das hat dann zur Folge, dass ein ganzes Land deswegen mit Rinderboycott belegt wird. Bekloppter gehts ja wohl kaum. Weiterlesen