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Neues Jahr, neues Glück

Hallo Internet,

wieder ist ein Jahr vergangen und so richtig nach vorne ist meine Karriere als Rapper nicht gegangen. Es sieht auch nicht danach auch, dass in näherer Zukunft ein Major vor der Tür steht und mich signen möchte. Aber was solls, schließlich verdien ich meine Brötchen mit anderem Zeug. Nichtsdestotrotz werde ich hin und wieder Songs schreiben und veröffentlichen, einfach weil ichs kann. Und heute gibt es gleich vier (!) neue Tracks. Ja richtig, quasi eine EP im Vorbeigehen! Mein Neujahrsgeschenk sozusagen an alle die es hören wollen.

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Die Erklärung

Mit großem Vergnügen präsentiere ich euch heute das erste echte Video von S1R! Die 10 000 € Drehkosten haben sich gelohnt. Viel Spaß und Katze frei.

„Gedreht in Hollywood, wurden visuelle Komponenten der Popart und des Expressionismus gekonnt zu einer Mélange kombiniert, die dem Zeitgeiste des Protestes und des Pazifismus kritisch zur Seite tritt. Eine überaus gelungene Darbietung moderner Popkultur für den Urbanisten von heute, der der Moderne und dem Konkreten mehr Wert beimisst, als nur eines Suffix für post und un. Bevor der durch Irrationalität und Mystik in die Enge getriebene Homo sapiens allzu leichtfertig zur metallenen Waffe greife, solle er, gleich eines Apostels des Verstandes, dem gesprochenen Worte mit der Schärfe einer Klinge den Vorzug geben und seine Gegner mit Kritik füsilieren.“

Hemmingway

Der Skandal, der keiner ist

Vor ein paar Tagen las ich das hier:

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrichhat Rapper Bushido (34) wegen einer stilisierten Nahost-Karte auf dessen Twitter-Profil kritisiert. Die Karte mit dem Schriftzug „Free Palestine“ (Befreit Palästina) zeigt das Gebiet Israels in den palästinensischen Farben. „Dieses Kartenbild dient nicht dem Frieden, sondern sät Hass“, sagte Friedrich (55) der „Bild am Sonntag“.

Ferner forderte Friedrich, dass Integrationspreisträger Bushido sein Profilbild umgehend löschen solle ganz so, als ob er dann aufhören würde Antisemit zu sein. Darüber, dass Leute wie Bushido Antisemiten sind kann man  sich nun mal wirklich nicht aufregen. Wem war das nicht klar? Aufregen kann man sich eher darüber, dass das die ganze Zeit fahrlässig ignoriert wurde. Dass sich im deutschen Rap ein offener Antisemitismus etabliert hat und das schon seit einigen Jahren kann nur denjenigen nicht aufgefallen sein, für die Augstein ein „kritischer Journalist“ ist und Antisemitismus erst mit dem Mord an Juden beginnt. Weiterlesen